Fragen zur Gentherapie
Obwohl schon sehr viele Genorte für das CMT-Syndrom in den menschlichen Erbanlagen gefunden wurden und auch schon einige Gene bekannt sind, die diese Erkrankung verursachen, ist die Gentherapie hier noch nicht so weit fortgeschritten wie bei anderen Erbkrankheiten. Entscheidend ist es, zunächst nach Kenntnis des veränderten Gens, die Wirkungsweise des entsprechenden Genprodukts (meist ein Eiweiss, das für verschiedene Körperfunktionen zuständig ist) zu erforschen, um dann Ansatzpunkte für neue Therapiemöglichkeiten ausfindig zu machen. Auch in Tierversuchen, vor allem Mausmodellen, mit Mutationen in den entsprechen Genen, werden weitere gentherapeutische Ansätze verfolgt. Große Hoffnung wird in letzter Zeit auch in die Forschung zum therapeutischen Klonen mit neuronalen Stammzellen gesetzt. Die entsprechenden Versuche befinden sich jedoch forschungsmäßig noch im Anfangstadium und man kann das Potenzial dieser Therapieform noch nicht beurteilen.
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