| Wichtige Untersuchungen |
| Erhebung der Krankengeschichte und neurologische Untersuchung: |
| Im Gespräch mit dem Arzt ist es wichtig, ihm alle bestehenden Symptome genau anzugeben und hier v.a. auch die zeitliche Reihenfolge des Auftretens zu berichten. Weiters ist es von Bedeutung anzugeben, ob auch bei weiteren Familienmitgliedern Symptome bestehen und in welchem Verwandtschaftsverhältnis diese Personen stehen (= Zeichnen eines Stammbaums) |
| Elektrophysiologische Untersuchungen: |
| Diese Untersuchungen haben grosse Bedeutung für die Zuordnung der Erkrankung zur
jeweiligen Unterform (Subtyp) und letztlich auch für die gezielte Einleitung der
weiteren Diagnostik.
Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG)
Auch kombinierte Formen (axonal-demyelinisierend) kommen vor, v.a. nach längerem
Krankheitsverlauf können beide Anteile des Nervs betroffen sein.
Elektromyographie (EMG)
Magnetevozierte Potentiale (MEP), somatosensible Potentiale (SSEP)
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| Laboruntersuchungen: |
| Für die genetische Untersuchung ist eine Blutabnahme (ca. 10 - 20 ml) aus der Vene notwendig. Dabei wird aus diesem Blut die DNA (siehe später) gewonnen. Weiters ist es manchmal nötig, verschiedene Laborwerte zu bestimmen, um andere Erkrankungen (z. B. Infektionen, Entzündungen u.a.) abzugrenzen. Da sehr selten eine Nierenbeteiligung beim CMT-Syndrom auftritt, sollten die Nierenparameter, der Harn und der Blutdruck alle 1-2 Jahre kontrolliert werden. |
| Muskel- und Nervenbiopsie: |
| Dank der Möglichkeiten der molekulargenetischen Diagnostik ist es heute in den meisten Fällen nicht mehr erforderlich, eine Muskel- und Nervenbiopsie durchzuführen. Sie hat lediglich dann Bedeutung, wenn andere Erkrankungen (Entzündungen etc.) ausgeschlossen werden müssen. |
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